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WPC-Terrassendielen verlegen: Tipps und Tricks

Terrassendielen aus WPC (Wood Plastic Composit) sind ein hochwertiger Holzwerkstoff, der speziell für die Verwendung im Außenbereich entwickelt wurde. Diese Montagetipps sollen Ihnen dabei helfen, dieses Produkt entsprechend seiner speziellen Eigenschaften optimal zu verlegen. Wir bitten Sie daher, diese Tipps vor Beginn der Arbeiten aufmerksam zu lesen und wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrer neuen Terrasse.

WPC Terrassendielen bekommen Sie in den Ausführungen SOLID (massiv), HOLO (Hohlkammer) und COEX (Hohlkammer mit Ummantelung).

WPC Dielen

Dazu passend erhalten Sie die Unterkonstruktion aus dem gleichen Material oder alternativ aus speziellen Aluminiumprofilen, jeweils in 4m Länge. Für die Befestigung werden Befestigungsclipse in zwei Ausführungen verwendet, die entsprechend ihrer Bezeichnung en Abstand der Terrassendielen festlegen, 4mm oder 7mm. Zur Befestigung der ersten Diele werden Anfangsclips verwendet. Die WPC-Unterkonstruktion wird auf Gummi-Pads (3mm, 8mm oder 20mm) verlegt, oder bei größeren Höhenunterschieden auf Terrassenlager „Profi“, die in 4 verschiedenen Höhenabstufungen erhältlich sind.

WPC Terrassendielen Zubehör

Nach Fertigstellung der Terrasse empfehlen wir eine Reinigung mit dem WPC-Reiniger und eine Behandlung mit dem WPC-Oberflächenschutz. Zusätzlich werden je nach Aufbau und Lage der Terrasse folgende Materialien benötigt: Schotter oder Kies (auf unbefestigten Böden), kleine Gehwegplatten (als Unterlage für Gummipads oder Terrassenlager), Eisenwinkel zur Befestigung der Unterkonstruktion, ein Unkrautflies (zur Vermeidung von unerwünschtem Bewuchs unter der Terrasse) und entsprechendes Zubehör für die jeweiligen WPC-Terrassendielen. WPC-Material ist aufgrund des Herstellverfahrens und seiner Produkteigenschaften nicht als tragendes Bauteil verwendbar. Insbesondere sind freitragende und überspannte Konstruktionen unzulässig.

WPC-Produkteigenschaften

Durch die Verwendung des Naturmaterials Holz, aus dem die WPC-Terrassendielen zu über 60% bestehen, erfahren die Terrassendielen bei der Bewitterung innerhalb von ca. 6 Monaten eine Farbveränderung. Diese Farbveränderungen sind gewünscht. Da Farbunterschiede auch zwischen den Herstellungschargen auftreten können, ist dies bei der Verlegung durch ein Mischen der Dielen zu berücksichtigen. Weiterhin ist die in den Nuten der Dielen ausgewiesene Verlegerichtung zwingend einzuhalten. Die im Material eingebetteten Holzbestandteile können kleine Fehlstellen verursachen, die jedoch typische Oberflächeneigenschaften darstellen. Die Qualität und die Nutzungseigenschaften werden dadurch nicht beeinträchtigt.

Lagerung und Transport

Prüfen Sie die Ware nach Erhalt auf sichtbare Beschädigungen. Lagern Sie die Terrassendielen bis zur Verwendung im Trockenen (unter Dach) und geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung und achten Sie auf eine ausreichende Durchlüftung. Das Auspacken der Ware sollte kurz vor der Verlegung stattfinden. Transportieren Sie die Terrassendielen so, dass eine übermäßige Durchbiegung vermieden wird.

Das benötigte Werkzeug

Für die Montage der Terrasse benötigen Sie folgende Werkzeuge: Eine Wasserwaage und ein Richtscheit (möglichst 2m), eine Schnur, eine Handkreissäge mit feinem Sägeblatt oder eine Handsäge, eine Stichsäge (falls Kurven oder Aussparungen nötig sind), einen Akkuschrauber (der Torx-Bit wird mit den Clips mitgeliefert), Schleifpapier.

Die Vorbereitung

Wir empfehlen vor der Montage eine maßstäbliche Zeichnung anzufertigen. Damit kann der Materialbedarf ermittelt und frühzeitig die Größe der Fläche festgelegt werden, wenn das längsseitige Auftrennen der Dielen vermieden werden soll. Auch kann so die genaue Lage der Unterkonstruktion definiert werden. Diese sollte in einem Abstand von max. 30cm (gewerblich) bis max. 37cm (privat) vorgesehen werden.

Prüfen Sie auch die optimale Verlegerichtung in Bezug zur Sonneneinstrahlung und Lage der Dielen zum Haus.

WPC-Terrassendielen und die Unterkonstruktion erfahren bei Wärmedifferenzen Maßänderungen. Dies bedeutet, dass bei Erwärmung die Dielen breiter und länger werden und sich bei Abkühlung wieder verkleinern. Daher ist es notwendig, dass die Terrasse ausreichend Platz für die Ausdehnung zu festen Bauteilen erhält. Planen Sie zu Wänden und anderen festen Bauteilen grundsätzlich einen Abstand von mindestens 25mm ein.

Die Terrasse sollte ein Gefälle von 2% (weg vom Gebäude) aufweisen, um ein Abfließen von Regenwasser zu gewährleisten.

Die Unterseite der Terrasse muss ausreichend belüftet sein. Dies wird zum einen durch das Auflegen der Unterkonstruktion auf Gummipads oder Terrassenlager erreicht, und zum anderen durch ausreichende seitliche Öffnungen an der Außenseite der Terrasse. Ein Verfüllen der Hohlräume zwischen der Unterkonstruktion ist grundsätzlich zu vermeiden.

Der Untergrund

Wird die Terrasse auf einem festen Untergrund verbaut (Betonfläche, Dachterrasse), ist darauf zu achten, dass stehendes Wasser vermieden wird. Die Unterkonstruktion selber wird auf Gummipads gesetzt und mit dem Untergrund mit Eisenwinkeln fest verschraubt. Auf Dachterrassen ist eine direkte Verschraubung nicht möglich, da die Dachfläche nicht beschädigt werden darf. Hier bitte die Beschreibung unter „Die Verlegung der Unterkonstruktion“ beachten.

Besteht der Untergrund aus Erdreich, ist es empfehlenswert eine Drainage anzulegen und den Bereich mit Kies oder Schotter aufzufüllen. Zur Vermeidung von Bewuchs unter der Terrasse kommt ein Unkrautflies zur Anwendung, welches vollflächig verlegt wird. Auf dieser Unterlage werden Gehwegplatten punktuell verlegt, jeweils im Achsabstand von maximal 50cm in Richtung der Unterkonstruktion und jeweils im Achsabstand von 30cm bis 37cm parallel zur Unterkonstruktion. Auf diesen kommen Gummipads oder Terrassenlager zum Einsatz. Die Gehwegplatten werden mit der Wasserwaage ausgerichtet und ein Gefälle von ca. 2% berücksichtigt.

Wenn die fertige Terrasse nahezu ebenerdig mit angrenzenden Rasenflächen oder anderen bewachsenen Flächen ausgeführt werden soll, ist eine Umrandung mit Betonplatten (z.B. Rasenkantensteinen) vorzusehen. Es ist dann darauf zu achten, dass ein Abstand von ca. 2,5cm Terrassendiele – Betonstein einzuhalten ist. Ein direkter Kontakt mit Erdreich oder natürlichem Boden ist grundsätzlich zu vermeiden.

Die Verlegung der Unterkonstruktion

Nachdem der Untergrund vorbereitet wurde, kann die Unterkonstruktion verlegt werden. Diese wird direkt oder mittels Winkeleisen mit dem Untergrund verschraubt (z.B. Gehwegplatten). Auf Dachterrassen, wo eine Verschraubung mit dem Untergrund unmöglich ist, werden Querstreben aus Unterkonstruktionsmaterial eingesetzt, die die Längsstreben miteinander verbinden. Die Befestigung erfolgt mit Winkeleisen. Die Querstreben sollten jeweils in den Eckbereichen der Terrasse eingesetzt werden und können zusätzlich zwischen jeder Unterkonstruktion angebracht werden. Dadurch wird vermieden, dass sich die Terrasse in den Rand- und Eckbereichen vom Untergrund abhebt.

Der optimale Abstand der Unterkonstruktion beträgt maximal 30cm (gewerblich) und sollte 37cm (privat) nicht überschreiten. Die jeweils äußeren Unterkonstruktionen sollten so angebracht werden, dass die Terrassendielen maximal 2cm über die Unterkonstruktion hinausragen. Eine doppelte Verlegung (Abstand ca. 2-3cm) der Unterkonstruktion im Randbereich ist empfehlenswert. Stirnseitig zur Unterkonstruktion kann eine Querstrebe angebracht werden. Die ist dann hilfreich, wenn seitliche Verkleidungen angebracht werden sollen.

Bei Terrassen, die die Länge von 4m überschreiten, muss die Unterkonstruktion auf Stoß verlegt werden. Achten Sie aber darauf, dass bei den parallel laufenden Unterkonstruktionen solche Stoßfugen seitlich versetzt angeordnet werden. Alternativ kann die Unterkonstruktion auch überlappend verlegt werden, mit einer Überdeckung von ca. 20cm bis 30cm. Die Terrassendielen sind dann auf beiden Unterkonstruktionen mit den Clipsen zu befestigen.

Verlegung der Unterkonstruktion

Werden die WPC-Terrassendielen auf Stoß verlegt, so muss dies bereits mit der Verlegung der Unterkonstruktion berücksichtigt werden. Beachten Sie bei der Verlegung der Unterkonstruktion insbesondere auf Stellen auf der Terrasse, die ein hohes Gewicht (übergroße Pflanztöpfe oder besonders schwere Möbel) erwarten lassen, und planen Sie dort zusätzliche Streben und Auflager ein. Mit einer Schnur kann über den Vergleich der Diagonalen die Rechtwinkligkeit überprüft werden.

Die Verlegung der WPC-Terrassendielen

WPC-Terrassendielen erhalten Sie in 4 verschiedenen Längen. Es ist daher notwendig, die Dielenlänge auf das Maß der Terrasse anzupassen. Dazu kann eine normale Kappsäge mit feinem Sägeblatt verwendet werden. Mit einem feinen Schleifpapier (z.B. Körnung 120) werden die Kanten gebrochen.

Achtung: WPC-Terrassendielen haben eine Verlegerichtung, die sich aus der Herstellung begründet. In eine der beiden seitlichen Nuten wurde eine „Richtungsnase“ angebracht. Bei der Verlegung der WPC-Terrassendielen achten Sie bitte darauf, dass in der Fuge auf der einen Seite die Richtungsnase in der Nut vorhanden ist und auf der anderen Seite nicht.

Die erste Terrassendiele wird mit Anfangsclips einseitig befestigt. Dazu wird auf jeder Unterkonstruktion ein Clip verschraubt. Zu den Clips werden die passenden Edelstahlschrauben mitgeliefert. Alternativ kann auch durch die seitliche Nut der Terrassendiele eine Edelstahlschraube geschraubt werden. Dazu bitte die Terrassendiele vorbohren.

Verlegung der WPC-Terrassendielen

Auf der anderen Seite werden anschließend die Standardbefestigungsclips in die seitliche Nut geschoben und mit der dazugehörenden Edelstahlschraube mit der Unterkonstruktion verbunden. Die Befestigungsclips sind in zwei Ausführungen erhältlich, für eine 4mm oder 7mm Fuge zwischen den Dielen. Schieben Sie die nächste Diele in die Befestigungsclips und verschrauben Sie auf der anderen Seite wiederum weitere Clips.

WPC Befestigungsclip

Bitte prüfen Sie nach jeweils 5 Dielen, ob die Dielen noch parallel zur ersten Diele sind. Bei Abweichungen wird dies mit den Befestigungsclips ausgeglichen.

Die letzte Diele wird mit Schrauben durch die seitliche Nut mit der Unterkonstruktion verbunden (bitte vorbohren). Kommen Abdeckungen, Winkelleisten oder Aluminiumwinkel im Randbereich zum Einsatz, kann die Schraube nach Vorbohren auch direkt von oben durch die Terrassendiele gesetzt werden.

Verlegung der WPC-Terrassendielen

Bei größeren Terrassen ist es notwendig, Terrassendielen auf Stoß zu verlegen. Damit die Längenänderung der Terrassendielen bei Erwärmung stattfinden kann ist eine Fuge vorzusehen, die zwischen 3mm und 7mm liegt, je nach Länge der Terrassendiele.

Terrassendielen Abstand

Wichtig: unter jedem Ende der Terrassendielen muss eine Unterkonstruktion vorhanden sein. Ein Überstand von maximal 2cm kann vorgesehen werden.

Die Befestigungsclipse sind an allen Kreuzungsstellen von Terrassendiele und Unterkonstruktion zu verwenden. Bei Verwendung von der Aluminium-Unterkonstruktion anstelle der WPC-Unterkonstruktion sind für die Befestigungsclipse alternative Edelstahlschrauben mit Bohrspitze zu verwenden, die gesondert bestellt werden können.

Das Anbringen von seitlichen Verkleidungen

Für die Verkleidung der seitlichen Nut und der Schnittkanten bietet Türenfuxx Winkelleisten in den Standardfarben an. Diese werden mittels Edelstahlschrauben an den Terrassendielen befestigt. Für die WPC-Terrassendielen HOLO und COEX werden zur Abdeckung der Stirnseiten (Hohlkammern) spezielle Endkappen in den passenden Farben angeboten.

Muss zusätzlich die Unterkonstruktion abgedeckt werden, können WPC-Flachleisten in der Größe 10x80mm in den Standardfarben verwendet werden. Diese sollten bereits bei der Verlegung der Unterkonstruktion berücksichtigt werden, so dass eine Befestigung mit Edelstahlschrauben an der Unterkonstruktion möglich ist.

Winkelleisten und WPC-Flachleisten

Beim Einsatz von Verkleidungen muss immer darauf geachtet werden, dass eine ausreichende Unterlüftung der Terrasse möglich ist. Entsprechende Öffnungen sind in der Konstruktion zu berücksichtigen.

An stark frequentierten Kanten, Absätzen und Treppen sollten Aluminium-Winkelschienen zum Einsatz kommen, die direkt auf der Terrassendiele verschraubt werden (23x22mm oder 23x55mm).

Fugen zu festen Bauteilen (z.B. Hauswände) können ebenfalls durch WPC-Winkel oder Aluminiumwinkel abgedeckt werden. Diese sind dann an dem Bauteil zu befestigen, vorausgesetzt eine Befestigung ist dort möglich (z.B. Isolierung). Eine Befestigung auf den Terrassendielen ist nicht möglich, da dadurch eine Ausdehnung behindert wird.

Reinigung und Pflege der Terrasse

Eine Erstreinigung nach Herstellung der Terrasse kann mit Wasser und einer Seifenlösung unter Verwendung einer Bürste erfolgen. Wenn ein Hochdruckreiniger zum Einsatz kommt, sollte der Abstand der Düse dabei mindestens 40cm betragen. Prüfen Sie den Einsatz des Hochdruckreinigers vor Verwendung an einer Restdiele um den Mindestabstand zu ermitteln.

Die beste Wahl für die Reinigung ist der WPC-Reiniger zum Entfernen von oberflächlichen Verschmutzungen. Nach der Reinigung, empfehlen wir den WPC-Oberflächenschutz aufzubringen, um den Schutz gegen Wasser (wasserabweisend), Schmutz und Fett zu erhöhen.

Die Terrasse sollte in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Insbesondere sind Verschmutzungen durch Erde, Fett und grobe Partikel unverzüglich zu entfernen, um übermäßige Farbveränderungen und Beschädigungen zu verhindern.

Entsorgung der Reststücke und der Sägespäne

Die Entsorgung der Abfallstücke und Sägespäne kann über den Hausmüll erfolgen. Eine thermische Verwertung in hauseigenen Brennholzöfen ist nicht zulässig.

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